erPrivate Krankenkasse
Wann lohnt sich ein Wechsel?
Der Wechsel von einer gesetzlichen in eine private Krankenkasse kann sich durchaus lohnen, nicht nur im Bezug auf die meist deutlich besseren Leistungen, sondern auch im Bezug auf die Beiträge. Während sich die einkommensunabhängigen Beiträge für die private Krankenkasse aus Faktoren wie dem Alter, dem Geschlecht und dem Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers, dem Risiko, das er für die Versicherungen bedeutet sowie den vereinbarten Leistungen ergeben, beruht die Beitragsberechnung der gesetzlichen Krankenkasse ausschließlich auf dem Einkommen des Versicherten.
Je höher das Einkommen ist, desto höher ist auch der Beitrag. Prinzipiell können sich jedoch nur diejenigen privat krankenversichern, die freiwillige Mitglieder in einer gesetzlichen Krankenkasse wären, also Arbeitnehmer und Angestellte, deren Einkommen die Versicherungspflichtgrenze übersteigt, selbstständig und freiberuflich Tätige sowie beihilfeberechtigte Personen wie Beamte und Richter.
Wichtig zu wissen ist, dass es das Modell der Handyversicherung, wie es in der gesetzlichen Krankenkasse möglich ist, bei einer privaten Krankenkasse nicht gibt, was bedeutet, dass für jeden Versicherten eine eigene Prämie fällig wird. Erzielen beide Partner ein Einkommen, werden Kinder immer demjenigen zugesprochen, der das höhere Einkommen erzielt, unabhängig davon, ob dieser privat oder gesetzlich krankenversichert ist. Der Wechsel in eine private Krankenkasse lohnt sich in der Regel besonders für Arbeitnehmer, Angestellte, Selbstständige und Freiberufler, die alleinstehend sind sowie für Paare, die keine Kinder haben und beide ein Einkommen erzielen.
Meist lohnt sich der Wechsel in eine private Krankenkasse auch für jüngere Beihilfeberechtigte mit kleiner Familie und bei einem Kreditvergleich, für Familien mit nur einem Kind und für Studenten, die alleine versichert sind. Für kinderreiche Familien mit nur einem Verdiener, für Frauen, die bei Versicherungsbeginn älter sind als 42 Jahre und für Männer, die bei Versicherungsbeginn älter sind als 50 Jahre, lohnt sich der Wechsel in eine private Krankenkasse dagegen häufig nicht.